Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Nach dem Bestsellerroman von Joachim Meyerhoff | Dauer: 95 Minuten | Premiere: 29. November 2019

Komödie nach dem Bestsellerroman von Joachim Meyerhoff. Nach dem Erfolg von „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ – nun die Bühnenadaption des Nachfolgeromans.

Josse wird auf der Schauspielschule angenommen und zieht zu seinen Großeltern. Seine Großmutter –  eine schillernde Diva, sein Großvater – emeritierter Philosophieprofessor. Ihre Tage sind durch Rituale strukturiert, bei denen Alkohol eine wesentliche Rolle spielt. Tagsüber wird Josse an der Schauspielschule in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er seine Verwirrung in Rotwein. Eine fulminante Komödie an der Grenze zwischen großelterlichem Irrsinn und schauspielschülerischem Wahnsinn. 

Fotos: ©Dorothea Heise

nächste Vorstellungen

8. Februar 2020, 20:00 Uhr
21. Februar 2020, 20:00 Uhr
3. März 2020, 20:00 Uhr
19. März 2020, 20:00 Uhr
27. März 2020, 20:00 Uhr
23. April 2020, 20:00 Uhr

Besetzung

Inszenierung und Ausstattung Sebastian Wirnitzer Mit Katharina Brehl / Natalie Nowak, Agnes Giese, Andreas Krüger, Jan Reinartz, Jens Tramsen

pressestimmen

„Sebastian Wirnitzer inszeniert und stattet das Stück aus, er zelebriert die Slapstickmomente, lässt aber auch die Cointreau-süße Melancholie hervorschmecken. […] Hauptdarsteller Andreas Krüger gelingt es aber gerade in seinen Monologen immer wieder, die Lehrjahre der Schauspielerei auch zur allgemeinen Identitätssuche zu weiten. Eine Suche, um die titelgebende „entsetzliche Lücke“ zu füllen. […] Jan Reinartz und Agnes Giese überzeugen als liebende und dauerbeschwipste Großeltern – und in fliegendem Kostümwechsel als schrilles Lehrpersonal. Agnes Giese als verknöcherte Atemlehrerin, Improvisationsdozentin mit pinkfarbener Trainingsjacke und lüsterne Sprechtrainerin ist eine Schau!“
(Bettina Fraschke, HNA)

„Unter der Regie von Sebastian Wirnitzer, der auch die Ausstattung übernahm, spielt erneut ausdrucksstark Andreas Krüger die Hauptrolle des Joachim, kurz Josse genannt. […]Einige Momente sind brüllend komisch, wenn die drei Schauspielschüler zum Beispiel jeweils ein Tier in Verbindung mit einem Literaten darstellen sollen. So brilliert vor allem Jens Tramsen als Schüler Gernot mit großartiger Mimik, indem er Franz Kafka mit einer Eule verbindet. […] Insbesondere die Szene mit Agnes Giese als Lehrerin Marthe von Ohlbrecht, die Josse als lebendes Theaterarchiv und Hexe vom Dach bezeichnet, ist großartig.“
(Jörg Linnhoff, Göttinger Tageblatt)

„Champagner zum Frühstück und der tägliche Whisky zur Dämmerstunde mögen zwar Josses Zweifel über seine Lebensplanung und seine Zukunft nicht dämpfen. Aber dafür kommt es in Sebastian Wirnitzers Inszenierung immer wieder zu herrlich verrückten Begegnungen, die nicht mal ein süßlich klebriger Cointreau zur Nacht trüben kann.“
(Tina Fibiger, Kulturbüro Göttingen)