Kopenhagen

von Michael Frayn | Premiere: 10. Oktober 2025

Schauspiel von Michael Frayn. Herbst 1941: Werner Heisenberg reist aus Nazi-Deutschland zu Niels Bohr nach Kopenhagen. Ihre gemeinsame Arbeit an der Quantenmechanik revolutionierte die Physik. Doch die Welt hatte sich verändert. Das Gespräch und ihre Freundschaft enden abrupt. Im Reich der Toten treffen sie sich wieder und rekonstruieren die Folgen des Treffens: Warum genau war Heisenberg nach Kopenhagen gekommen? Was hat sie entzweit? Hätte die Entwicklung der Atombombe verhindert werden können? Ein spannungsgeladenes Kammerspiel um die Verantwortung der Wissenschaft in Zeiten des Krieges.

Begleitprogramm mit der SUB Göttingen: Zum 100-jährigen Jubiläum der Quantenmechanik in Göttingen gestalten das Junge Theater Göttingen und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen) eine gemeinsame Veranstaltungsreihe: Das Theater zeigt Michael Frayns Schauspiel Kopenhagen. Begleitend dazu lädt die SUB Göttingen zu Vorträgen in den Heyne-Saal des Historischen Gebäudes am Papendiek 14 in Göttingen ein. Diese geben informative und spannende Einblicke in die Welt der Göttinger Physiker sowie ihrer Theorien und sind mit Szenen aus dem Stück Kopenhagen gerahmt. Weitere Informationen, die einzelnen Termine sowie das Anmeldeformular finden Sie auf der Veranstaltungsseite der SUB Göttingen.

Fotos: ©Dorothea Heise

 

Stückdauer: 2 Stunden 10 (inklusive 20 Minuten Pause)


Besetzung

Inszenierung und Ausstattung Tobias Sosinka und Christian Vilmar Mit Agnes Giese, Jan Reinartz, Jens Tramsen

 

 

 

nächste Vorstellungen

13. Dezember 2025, 20:00 Uhr
29. Dezember 2025, 20:00 Uhr
30. Januar 2026, 20:00 Uhr
4. Februar 2026, 20:00 Uhr
21. Februar 2026, 20:00 Uhr

Preise

Normalpreis 24,00 € ermäßigt 13,00 € Kinder/Schüler*innen 10,00 €
Alle Informationen zu unseren Preisen finden Sie hier.

pressestimmen

„Da hat das Junge Theater einiges zu bieten. […] drei Schauspieler[*innen], sehr unterschiedlich, aber stark in der Präsenz und jede Minute besser – Agnes Giese, Jan Reinartz (die Bohrs) und Jens Tramsen (Heisenberg). […] Plötzlich nimmt ein ganz archaischer Theaterzauber seinen Lauf. […] 130 Premierengäste fühlten sich bestens unterhalten. Es darf auch gelacht werden. […] Eine Komödie wird es dennoch nicht. Die Spannung und der intellektuelle Kick liegen in den Variationen […]“ (HNA)

„[Kopenhagen] bringt Atomphysik unterhaltsam auf die Bühne, stellt aber die Frage der moralischen Verantwortung des Atomphysikers ins Zentrum. Jan Reinartz spielt sehr souverän einen Niels Bohr als sympathischen, abwägenden und wohlwollenden Grundlagenforscher. Jens Tramsen verkörpert großartig die Person Heisenberg […]. Zwischen ihnen agiert Agnes Giese eindrucksvoll in der wichtigen Rolle als Bohrs Ehefrau Margrethe […] – und bringt das Publikum so immer wieder zum Lachen.“ (Göttinger Tageblatt)