Stadt aus Gold am 13. November: Prekäre Immobilien aus soziologischer Perspektive

7. November 2025
Göttinger Soziologe im Nachgespräch:

Die „Problemimmobilien“ in Groner Landstraße, Hagenweg und Iduna-Zentrum sind heimliche Wahrzeichen der Stadt Göttingen: durch die überregionale Berichterstattung sind sie weit über die Stadt hinaus bekannt. Sie sind Ausgangspunkt für das Stück STADT AUS GOLD, das aktuell am Jungen Theater Göttingen gezeigt wird. Es verknüpft dokumentarische Interviews mit einer fiktiven Handlung und beleuchtet dabei soziale Spannungen, Klischees und Perspektiven rund ums Wohnen ­– und balanciert dabei mit feinem Gespür zwischen Nachdenklichkeit und Humor.

Am 13. November 2025 wird es im Anschluss an die 20-Uhr-Vorstellung von STADT AUS GOLD ein Nachgespräch mit dem Göttinger Soziologen Dr. Jan Weckwerth im Jungen Theater geben. Dabei stehen unter anderem Fragen zu Entstehungsgeschichte und Entwicklung von prekären Immobilien innerhalb der Stadt Göttingen, die Erörterung von Beweggründen und -zwängen des Zu- und Wegzugs und die soziale Struktur der Bewohner*innen im Spannungsfeld zur städtischen Gesellschaft im Mittelpunkt.

Karten für STADT AUS GOLD mit Nachgespräch am Donnerstag, 13. November 2025, um 20 Uhr sind an der Theaterkasse in der Bürgerstraße 15, dem online Ticketportal Reservix oder an allen Vorverkaufsstellen erhältlich. Studierende mit Kulturticket können Karten für 1 € an der Theaterkasse – auch mit Reservierung – erhalten.

Zur Person: Dr. Jan Weckwerth ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen. Seine Schwerpunkte sind unter anderem die Soziologie sozialer Ungleichheit sowie die Soziologie der Stadt und des Wohnens.