Sanierungsbeginn am Otfried-Müller-Haus

18. Februar 2026
Endlich ist es so weit: Die Sanierungsarbeiten am Otfried-Müller-Haus (OMH) haben am 17. Februar 2026 mit dem Einsatz eines Abrissbaggers begonnen. In den nächsten zwei Jahren wird das denkmalgeschützte Stammhaus des Jungen Theaters umfangreich modernisiert und erweitert, damit in Zukunft wieder zahlreiche Theater- und Kreativprojekte hier ihren Raum haben. Der Anbau wird abgerissen und neu gebaut, während der Altbau erhalten bleibt und saniert wird. Neben moderner Technik im neuen Funktionsgebäude wird ein barrierefreier Zugang geschaffen. Das Budget umfasst 24,8 Millionen Euro. Hinzu kommt eine Reserve von 3,2 Millionen Euro für unvorhersehbare Kostensteigerungen.

Zur Eröffnung der Bauarbeiten unterstrichen sowohl Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt und Baudezernent Frithjof Look sowie Intendant Nico Dietrich und Tobias Sosinka in ihren Redebeiträgen unter anderem die Bedeutung der Spielstätte für die Kultur Göttingens. Zur Feier des Tages sangen die Mitarbeitenden des Jungen Theater gemeinsam das Lied „Göttingen“ der französischen Sängerin Barbara, das einst bei einem Konzert im JT entstanden ist. Im Anschluss daran riss ein Bagger symbolisch die Litfaßsäule sowie den alten Eingang des Anbaus nieder und leitete damit die lang ersehnte Bauphase ein.

Ende 2027 ist die Fertigstellung der Bauarbeiten geplant. Die Eröffnung für die Öffentlichkeit soll im Frühjahr 2028 stattfinden. Bis dahin bleibt das Junge Theater weiterhin im Gebäude der ehemaligen Voigt-Realschule in der Bürgerstraße 15, in dem das Ensemble seit 2019 einquartiert ist.