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Tausendmal berührt! (UA)

Musikshow

Nach unseren Musikshows „Forever 27 Club“ und „Money, Money, Money – Auf den Trümmern das Paradies“ werden wir auch in der neuen Spielzeit in einer Show mit unserem Ensemble und Live-Band den Saal des JT rocken. Die 50-jährige Geschichte der deutschsprachigen Rock- und Popmusik hat viele legendäre Songs hervorgebracht, die ganze Generationen bewegt und politisiert haben.

 

 

 

 

 

 

Eine Revue des musikalischen Aufbruchs und Protests mit Songs von Udo Lindenberg, Konstantin Wecker,  Herbert Grönemeyer, Jan Delay, Caspar, Sido, Rammstein, Ulla Meinecke, Nena, Wir sind Helden, August August und vielen anderen.

 

 



 

 

 

 

© Dorothea Heise


Besetzung

Inszenierung Tobias Sosinka

Musikalische Leitung Fred Kerkmann

Bühne und Kostüme Hannah Landes

Korrepetition Steffen Ramswig

Dramaturgie Lutz Keßler

Mit Linda Elsner, Franziska Lather, Jan Reinartz, Peter Christoph Scholz, Karsten Zinser

Band Fred Kerkmann (git), Steffen Ramswig (key), Sebastian Strzys / Sebastian Albert (b), Christian Villmann (d)

Aufführungsdauer 1 Stunde 30 Minuten


Uraufführung

13. Januar 2017


Pressestimmen

"Linda Elsner, Peter Christoph Scholz, Karsten Zinser und Jan Reinartz lassen es wirklich krachen, deutlich dynamischer, als in den vergangenen Jahren. Und sie haben einen stimmstarke Verstärkung bekommen: Franziska Lather hebt das Niveau mit ihrer prächtigen Stimme noch einmal deutlich. Dass das Ensemble Spaß an diesem Spaß hat, ist nicht zu übersehen. Zwischen den Liedern umarmen sie sich und klatschen sich ab. Das mag Regisseur Sosinka so vorgegeben haben, aber es scheint auch von Herzen zu kommen. Sosinka ist es gelungen, vielleicht nicht unbedingt Charaktere, aber immerhin unterschiedliche Figuren zu einem Ganzen zu verknüpfen. (...) Die musikalische Dramaturgie haben Kerkmann und Sosinka tragfähig zusammengestellt. Sie haben Phasen der Nachdenklichkeit flüssig kombiniert mit Radau und Krawall. Dass das alles so funktioniert, liegt nicht zuletzt an den Musikern um den Gitarristen Fred Kerkmann und den Pianisten Steffen Ramswig, der viel mit den Schauspielern geprobt hat. Das Quartett ist eine veritable Band, die alle musikalischen Facetten dieses Abends locker bringt. Das Publikum feiert diesen spaßigen Abend ausgiebig und ausgelassen. man muss kein Prophet sein, um dieser Produktion eine furiose Laufzeit zu prognostizieren. " Peter Krüger-Lenz, Göttinger Tageblatt

"So gab es einen ersten Gänsehautmoment, als Zinser ganz in schwarz und sehr charismatisch Wolfgang Niedeckens wundervolles "Verdamp lang her" anstimmte. Andere Ikonen des Deutschrock waren nicht mit ihren Mega-Hits vertreten - wohltuend, denn so ließ man sich auf die eigenständigen Interpretationen und damit auch auf den Text nochmal neu ein. (...) Zu den Höhepunkten gehörte einer der wenigen ironischen Zugriffe: Peter Christoph Scholz und Karsten Zinser Hand in Hand als ledergewandete Edel-Cowboys mit winzigem Plüschpony und Pferdedecke sprechsingen in tiefstem Bass auf Deutsch von einer Kirschendame - bis sie sich plötzlich die fiesen Blond- und Schwarzhaarperücken überstülpen und im Falsett Modern Talking geben: "Cheri Cheri Lady"." Bettina Fraschke, HNA

"Das JT beweist einmal mehr, dass das Bewegen durch unterschiedlichste Musikstile kein großes Problem darstellt. Gekonnt switchen Peter Christoph Scholz, Jan Reinartz, Karsten Zinser und Linda Elsner von Ballade zu Partysong, von Liebeslied zu Rap. Und Franziska Lather, die erst seit einigen Monaten zum Ensemble gehört, sticht mit ihrem gesanglichen Talent heraus. Besonders stark leuchten zudem die Songs, die in der JT-Version fast besser klingen als das Original. So erzeugen BAPs "Verdamp lang her" gesungen von Karsten Zinser und Ulla Meineckes "Die Tänzerin", gesungen von Linda Elsner, Gänsehaut." Maren Iben, Blick

"Von Rock`n`Roll über Rap und Liedermacher_innen hangelt sich die von Tobias Sosinka inszenierte Show unter der musikalischen Leitung von Fred Kerkmann durch die Jahrzehnte, von den "Urvätern" Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen bis hin zum Rapper Casper. Chronologisch geordnet sind die Stücke nicht. Manchmal gibt es eine atmosphärische, musikalische oder thematische Verbindung - und manchmal liegt der Reiz gerade darin, dass diese Verbindung fehlt, dass es einen Bruch gibt und ein neues Kapitel beginnt. Die Musikauswahl deckt ein erstaunlich breites Spektrum ab. (...) Stattdessen beschwört die musikalische Zeitreise noch einmal das Gefühl vom Aufbruch in eine große Zukunft herauf. (...) Texte voller diffuser Versprechen. Ein kleinster gemeinsamer Nenner. Hier offenbart sich die identitätsstiftende Funktion eines solchen Abends. Die kollektive Erfahrung einer musikalischen Erinnerungsreise schließt das Publikum zu einer Gemeinschaft zusammen und schafft ein Zugehörigkeitsgefühl. Wir versichern uns der eigenen Biografie wie beim Blättern durch ein Fotoalbum. Spielen unsere musikalische Sozialisation noch einmal durch. (...) Langer, lauter Applaus, zwei Zugaben und Standing Ovations lassen bloß erahnen, was dieser Abend ausgelöst haben mag." Freya Morisse, Litlog

 

 

© Jochen Quast

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