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Göttinger Festival der Freien Theater



III. Festival der Freien Theater

Das Junge Theater Göttingen wird in den kommenden Jahren weiter zu einer Mischform aus festem Ensembletheater und Theaterhaus ausgebaut werden. Ein Theaterhaus, das gern seine Ressourcen teilt, Residenzen vergibt und sich auch als aktives Koproduktionshaus versteht.

Das Junge Theater Göttingen möchte mit seiner neuen Ausrichtung das Haus auch stärker für Freie Theaterschaffende öffnen.

Für das Frühjahr 2017 ist das III. Göttinger Festival der Freien Theater in Planung. Beteiligte Gruppen werden rechtzeitig bekannt gegeben. Damit nimmt das Haus auch einen neuen, wichtigen kulturpolitischen Auftrag wahr: Die Entstehung eines neuen Spielortes für Freies Theater und Vernetzung der Freien Theaterszene Niedersachsens in Göttingen.

Bereits zu Beginn der Spielzeit 2014/15 wurde das I. Göttinger Festival der Freien Theater ins Leben gerufen. Das Theater bestritt dieses Pilotprojekt komplett aus eigenen Kräften.

Für das I. Festival konnten wir sechs Freie Theatergruppen gewinnen. Von längst etablierten Gruppen wie der „Werkgruppe 2“ bis hin zu völlig neu gegründeten Formationen wie der Hildesheimer Nachwuchsgruppe „BwieZwack“ ist ein durchaus repräsentativer Ausschnitt unterschiedlichster Arbeits- und Produktionsweisen der niedersächsischen Theatermacher zu erleben gewesen. Es waren lokal und landesweit agierende Gruppen zu Gast. Insgesamt fanden innerhalb von drei Tagen sieben Veranstaltungen von sechs verschiedenen Freien Theatergruppen Niedersachsens am Jungen Theater Göttingen statt.

Das II. Göttinger Festival der Freien Theater vom 4.-11. November 2105 wurde strukturell ausgebaut. Lokale Gruppen aus Niedersachsen haben sich wieder beteiligt, u.a. die Theaterwerkstatt Göttingen, Theater Fata Morgana Hildesheim, Marja Christians und Isabel Schwenk Hildesheim, Theatergruppe Schmetterlingseffekt Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., Theatergruppe Boing! der Harz-Weser-Werkstätten Holzminden, Theater M21 Göttingen und das boat people projekt.

Unterstützt wurde dieses Festival vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und dem Kultur- und Landschaftsverband Südniedersachsen.