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inter - KULTUR - labor


Inter-KULTUR-Labor

Die Stadt Osterode am Harz hat sich dazu entschlossen, im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, die Auseinandersetzung der Bürger_innen Osterodes mit der Interkulturalität in ihrer Kommune im Rahmen eines Laborprojekts zu fördern. Dafür richtet sie an der Stadtbibliothek das Inter-KULTUR-Labor ein, über das sich die interkulturelle Zusammenarbeit diverser Akteure aus Stadt und Region organisiert. Die Stadtbibliothek erweitert ihr Aufgabenprofil als Bildungs- und Kultureinrichtung und übernimmt gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Region neue Aufgaben und erweitert ihr Angebot an Medien und Veranstaltungen. Dabei bindet sie bestehende Initiativen vor Ort aktiv mit ein. Jeder soll am neuen Angebot teilhaben!

Die Weiterentwicklung der Stadtbibliothek Osterode am Harz zu einem Inter-KULTUR-Labor wird gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

 

Junges Theater Göttingen im Inter-KULTUR-Labor in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Osterode am Harz

Wir sind Teil des Inter-KULTUR-Labors und arbeiten gemeinsam mit der Stadtbibliothek in Osterode, der KZ-Gedenkstätte Moringen und dem Museum der Stadt Osterode unter großer Bürgerbeteiligung an einem Archiv von Geschichten, die sich mit Gründen und Ursachen von Migrationsbewegungen beschäftigen. Dabei beschränkt sich das Projekt nicht auf gegenwärtige Fluchtbewegungen, sondern erfasst ein breites Spektrum der Geschichte Osterodes von der Stadtgründung über die Arbeitsmigration im 18. und 19. Jahrhundert, politische und ethnische Verfolgung im Dritten Reich, Flucht vor Krieg und Vertreibungen in der Nachkriegszeit, deutsch-deutsche Migration zur DDR-Zeit bis zur Ankunft syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge heute. Auf der Basis des Geschichten-Archivs entsteht im Sommer 2018 eine große Stadtraumperformance. Unter Beteiligung zahlreicher lokaler Akteur_innen und Vereine werden die gesammelten Geschichten an unterschiedlichen Orten in der Stadt Osterode „in Szene gesetzt“ und präsentieren so ein lebendiges und ausdrucksstarkes Panorama der Migrationsgeschichte(n) Osterodes.

 

Wer ist noch mit dabei?

KZ-Gedenkstätte Moringen

(http://www.gedenkstaette-moringen.de)

Literarisches Zentrum Göttingen

(http://www.literarisches-zentrum-goettingen.de/)

Göttinger Kinder- und Jugendbuchwoche der GEW

(http://www.gew-goettingen.de/g%C3%B6ttinger-northeimer-kinder-und-jugendbuchwoche-2016/)

DOMINO e.V.
(https://www.domino-theater.de/)

 

TRAFO Modelle für Kultur im Wandel

Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt Kultureinrichtungen außerhalb von Metropolen dabei, sich weiterzuentwickeln. In enger Kooperation mit den Akteuren vor Ort werden Antworten gesucht, wie ein attraktives Kulturangebot in ländlichen und strukturschwachen Regionen in Zukunft aussehen und organisiert werden kann. In den Jahren 2016 bis 2020 werden deutschlandweit sechs Projekte in den Modellregionen Oderbruch, Südniedersachsen, Saarpfalz und Schwäbische Alb gefördert. Die dort bestehenden Theater und Museen, Bibliotheken, Musikschulen und Volkshochschulen zeigen, welche Potenziale in der Veränderung liegen. Mit kooperativen Ansätzen entwickeln sie Beispiele, wie Kultureinrichtungen in kleineren Städten zu zeitgemäßen, spannenden Lern- und Kulturorten werden.

Mehr Informationen rund ums TRAFO-Programm finden Sie unter www.trafo-programm.de