© Dorothea Heise

 

 

JT NEWS!


GÖTTINGER ERKLÄRUNG DER VIELEN

Bundesweit haben sich unter dem Dach der  »VIELEN« Kulturschaffende zusammengeschlossen, um sich mit allen solidarisch zu zeigen, die Opfer rassistischer Hetze und rechtspopulistischer Angriffe auf die Freiheit von Kunst und Wissenschaft sind. Wir setzen mit dieser Erklärung ein gesellschaftspolitisches Signal und zeigen gemeinsam eine Haltung für  Toleranz, Vielfalt und Respekt.

GÖTTINGER ERKLÄRUNG DER VIELEN

Kunst und Kultur schaffen Räume zur Veränderung der Welt

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf dem Boden, von dem aus die größten Staats- und Gesellschaftsverbrechen der Geschichte begangen wurden. Diese fanden überall und in aller Öffentlichkeit statt. Die meisten in Deutschland gebliebenen Kulturschaffenden schwiegen zu den nationalsozialistischen Verbrechen oder beteiligten sich sogar daran. Eine deutliche Antwort darauf war vor 70 Jahren das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Sein Artikel 1 legt fest, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, und nach Artikel 5 GG sind Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre frei.

Den Werten des Grundgesetzes folgend begreifen wir die Kultur und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs, Soziokulturelle Zentren und andere Orte als offene Räume, die Vielen gehören. In unserer Gesellschaft treffen viele unterschiedliche Interessen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie heißt, miteinander zu verhandeln – immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten. Es geht darum, geschichtsbewusst zu denken und so zu handeln, dass die Menschenrechte und die Demokratie gestärkt werden!

Rechter Populismus, der Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift,  steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien, die Veranstaltungen stören, in Spiel- und Ausstellungspläne eingreifen und an einer Renationalisierung der Kultur arbeiten, stellen sich gegen die Freiheit der Kunst. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit Andersdenkenden zeigt, dass sie beabsichtigen, die plurale Gesellschaft nach autoritären und völkischen Kriterien umzuwandeln.

Wir als Unterzeichner der Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessenvertretungen  in Göttingen nehmen eine klare Haltung ein: 

-          Wir bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda. 

-          Wir wehren die Versuche der Rechtsnationalen ab, Kultur und Geschichte für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. 

-          Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine extrem rechte Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

 

Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog mit dem Ziel, unsere Gesellschaft im Sinne einer  offenen, liberalen Demokratie fortzuentwickeln.

Solidarität statt rassistischer Ausgrenzung. Es geht um alle.


Malwettbewerb: Malt uns den Räuber Hotzenplotz!

Der Räuber Hotzenplotz und das Junge Theater Göttingen rufen zum Malwettbewerb auf. Denn die drei aus dem Stück Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete wollen unbedingt von euch gemalt werden. Dabei ist natürlich egal, mit welchen Stiften ihr malt und wie groß am Ende euer Bild ist.

 

Eine Jury aus Kasperl, Seppel und dem Räuber Hotzenplotz freut sich auf eure Einsendungen und belohnt die schönsten Bilder!

1. Preis: Eintrittskarten für eine Vorstellung von „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“  für deine ganze Klasse oder Kindergartengruppe

2. Preis: Eintrittskarten für eine Vorstellung von „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“  für die ganze Familie

3. Preis: Ein cooles Hotzenplotz-Geschenkpaket mit Poster und Autogrammen

 

Einsendeschluss ist der 01.04.2019

Mehr Infos bekommt ihr hier.

 

 


 

 


Stadt Land Stuss

Das Junge Theater Göttingen hat zusammen mit dem stadtbekannten Comedian Lars Wätzold ein neues Format entwickelt:

Stadt Land Stuss – Wätzolds Spätshow

Mit einer Showband, wechselnden Talkgästen und einer Soap mit Schauspieler*innen des JT-Ensembles. Die erste Spätshow findet am Donnerstag, 04. April um 20 Uhr im Jungen Theater statt. Als Talkgast wird Lars Wätzold Göttingens Polizeipräsidenten Uwe Lührig begrüßen.

Karten für den Abend können an der Theaterkasse des Jungen Theaters, telefonisch unter 0551 – 495015 oder per Mail an kasse@junges-theater.de erworben werden.



Karten & Theaterkasse

Theaterkasse:
Hospitalstr. 6, 37073 Göttingen

0551 - 495015
kasse@junges-theater.de

Mo bis Sa von 11:00-14:00 Uhr

Fr und Sa von 17:00-20:00 Uhr

sowie jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn